Sonntag, 4. Dezember 2011

Flaschenwaschanlage


Wer kennt das nicht - nach dem Brauvorgang und der Vergärung steht das Abfüllen des fertigen Bieres an. Ob in Fässer, Flaschen oder sonstige Behälter, eines ist allen gemeinsam: Das sorgfältige Reinigen und Desinfiszieren derselbingen.
Nachdem ich in Flaschen abfülle habe ich mir folgende Reinigungsmöglichkeit geschaffen:

Ein Kupferrohrgestell auf welches die zu spülenden Flaschen aufgesteckt werden
mit den zu reinigenden Flaschen bestückt
 
An den Rohrenden befinden sich kleine Löcher als Sprühdüsen



und damit´s ordentlich Druck gibt wird die Reinigungsflüssigkeit mit Hilfe einer Pumpe im Kreis gepumpt.

Klein und kompakt zum wegräumen bereit.

So ist es mir möglich in relativ kurzer Zeit die benötigten Flaschen zu reinigen. Im Detail gehe ich dazu folgendermaßen vor:

Nach dem Austrinken werden die Bügelverschlussflaschen unverzüglich mit heißem Wasser ausgespült, eventuelle Etiketten entfernt, der Dichtungsgummi der Flaschen entfernt und gesondert aufbewahrt. Die Flaschen werden verschlossen und zurück in die Kiste gestellt.
Rechtzeitig vor dem Abfülltermin mit o.a. Gerätschaft nochmals gründlich mit einem Desinfektionsmittel und dann mit klarem Wasser durchgespült.Die Dichtungsgummis ausgekocht, wieder auf das Porzellanteil angebracht und die Flaschen verschlossen. So sind sie im Innern keimfrei und werden dann ohne weitere Behandlung direkt befüllt.

Dienstag, 29. November 2011

Mein altes Equipment

Hier ist einmal mein altes Equipment zu sehen:

Eingemeischt wurde in einem 50 l KEG (mitte), dann in den Läuterbottich geschöpft (links oben). In der Zwischenzeit wurde der Sudkessel gereinigt und in diesen anschließend geläutert. Zum Würzekochen verwendete ich 2 zusammen geschweißte KEGs.
So kam ich auf eine Ausschlagsmenge von 50 bis 70 Liter pro Sud.

Maischkessel mit Rührwerk

Läuterbottich mit Kupferrohr -  Senkboden
Würze kochen
Kühlen und ab ins Gärfass

Da mir aber der Aufwand mit der Zeit zu groß wurde (alles waschen, desinfiszieren,...) bin ich jetzt auf die 25 Liter Klasse umgestiegen:
  • Braumeister 20 Liter für den schnellen Quickie zwischendurch
  • Einkochautomat für Crativ Sude
  • beides zusammen zum Hardcore - Brauen

So komme ich auf max 50 Liter Ausschlagmenge beim HC-Brauen.

Montag, 28. November 2011

Warum ein BierBlog ?

Die Antwort ist relativ einfach:
Weil auch ich gerne Blogs über Bier lese. Von den Erfahrungen anderer lernen, das was sie gut gemacht haben versuchen noch besser zu machen, und Fehler möglichst vermeinden.
Vielleicht kann auch ich so dazu beitragen, dass ein potentieller Bier Brauer etwas von mir übernehmen kann ;-)

Sonntag, 6. November 2011

Märzenbier

Gebraut am: 6.11.2011

Braugerät: Braumeister 20 l


Schüttung:
3500 g Wiener Malz
1000 g Pilser Malz
100 g Sauermalz

Hauptguss: 23 Liter
Nachguss: 7 Liter

Hopfen: 30 g Hallertauer Perle 7,8%
Hefe: UG

Einmaischen bei 35° C

Eiweißrast 55° C 15 min.
Maltoserast 64° C 35 min.
Verzuckerungsrast I: 72° C 20 min.
Verzuckerungsrast II: 78° C 20 min.

Abmaischen: bei 78° C

Würzekochen: 90 min.

Hopfengabe:
20 gr. nach Eiweißbruch
10 gr. nach 60 min.

Würzegehalt: 12 Grad Plato

Abkühlen: über Nacht

Gärbeginn: 7.11.2011
Abfülldatum: 15.11.2011

Würzezugabe: Traubenzucker, Flaschenreifung
Ausschlagmenge: 23 Liter

Bemerkung:
Farbe untypisch, werde nächstes mal weniger Wiener dafür mehr Pilsner Malz verwenden

Verkostung:

Samstag, 3. September 2011

Korianderbier

Gebraut am: 3.9.2011

Braugerät: Braumeister 20 l


Schüttung:
3500 g Pilsner Malz
1000 g Weizenmalz
100 g Sauermalz
200 g Maisflocken
15 g Koriander 10 min. nach Kochbeginn

Hauptguss: 23 Liter
Nachguss: 7 Liter

Hopfen: 30 g Hallertauer Perle 7,8%
Hefe: UG

Einmaischen bei 35°C

Eiweißrast 55°C 15 min.
Maltoserast 64°C 35 min.
Verzuckerungsrast I: 72°C 20 min.
Verzuckerungsrast II: 78° C 20 min.

Abmaischen bei 78° C

Würzekochen 90 min.

Hopfengabe:
20 gr. nach Eiweißbruch
10 gr. nach 60 min.

Würzegehalt: 12 Grad Plato

Abkühlen: über Nacht

Gärbeginn: 7.11.2011
Abfülldatum: 15.11.2011

Würzezugabe: Traubenzucker, Flaschenreifung
Ausschlagmenge: 23 Liter

Bemerkung:
Farbe untypisch, werde nächstes mal weniger Wiener dafür mehr Pilsner Malz verwenden

Verkostung:

Samstag, 9. Juli 2011

Kellerbier

Gebraut am: 9.7.2011 

Braugerät: Braumeister 20 l


Schüttung:
3200 g Pilsner Malz
500 g Weizenmalz
800 g Wiener Malz
100 g Haferflocken

Hauptguss: 23 Liter
Nachguss: 6 Liter

Hopfen: 25 g Hallertauer Perle 7,8%
Hefe: OG

Einmaischen bei 38°C

Eiweißrast 50° C 25 min.
Maltoserast 62° C 40 min.
Verzuckerungsrast I: 70° C 40 min.

Abmaischen bei 76° C

Würzekochen 90 min.

Hopfengabe:
15 gr. nach Eiweißbruch
10 gr. nach 80 min.

Würzegehalt: 13.2° Plato

Abkühlen: über Nacht

Gärbeginn: 10.7.2011
Abfülldatum: 22.7.2011

Würzezugabe: Traubenzucker, Flaschenreifung
Ausschlagmenge: 21 Liter

Bemerkung:
Nach 6 Wochen Reifung klar, jedoch viel Hefe in den Flaschen


Verkostung:
Gutes, obergäriges Bier, geht in die Richtung Kölsch

Samstag, 11. Juni 2011

Hefeweizen dunkel

Gebraut am: 16.11.2011  

Braugerät: Braumeister 20 l



Schüttung:
2600 g Weizenmalz
2000 g Wiener Malz
100 g Farbmalz

Hauptguss: 23 Liter
Nachguss: 7 Liter

Hopfen: Hallertauer Herbsbr. 3,7%
Hefe: Brewferm Blanche OG

Einmaischen bei 40°C

Eiweißrast 52°C 20 min.
Maltoserast 65°C 30 min.
Verzuckerungsrast 73°C 45 min.

Abmaischen bei 76° C

Würzekochen 90 min.

Hopfengabe:
10 min. nach Eiweißbruch

Würzegehalt: 11 Grad Plato

Abkühlen: über Nacht

Gärbeginn: 12.6.2011
Abfülldatum: 19.6.2011

Würzezugabe: Traubenzucker, Flaschenreifung
Ausschlagmenge: 40 Flaschen á 0,5l

Bemerkung:
1. Sud im Braumeister, Schüttung, Hopfen und Hefe waren Zugabe zum Braumeister. Würzezugabe das nächste mal nicht mehr in die Flasche, sonder als Vorlage in gesonderten Behälter (wegen Durchmischung).

5 Liter vom Jungbier in extra Gefäß abgefüllt und mit Hollerblüten versetzt. Nach 4 Tagen zur Nachreifung mit Traubenzucker in Flaschen abgefüllt.

Verkostung:
Typischer Weizenbiergeschmack, Schaum könnte etwas stabiler sein, Kohlensäure in Ordnung.

HollerBier:
Sehr guter Hollergeschmack, süffig, guter Gesamteindruck. Schaum gut stabil.

Sonntag, 29. Mai 2011

Kellerpils

Gebraut am: 29.5.2011
Braugerät: Einkocher, Temperaturführung manuell


Schüttung:
3200g Pilser Malz
400g Wiener Malz
400g Weizenmalz

Hauptguss: 16 Liter
Nachguss: 12 Liter

Hopfen: 30g Target 10% Alpha
Hefe: Saflager S23

Einmaischen bei 38° C

Eiweißrast 50° C 25 min.
Maltoserast 62° C 40 min.
Verzuckerungsrast 70° C 40 min.

Abmaischen bei 76° C

Würzekochen 90 min.

Hefegabe:
20g nach Kochbeginn, 10g nach 90 min.

Würzegehalt: 13° Plato

Abkühlen: über Nacht

Gärbeginn: 29.5.2011
Abfülldatum: 5.5.1022

Würzezugabe: 130g Traubenzucker, Flaschenreifung
Ausschlagmenge: 44 Flaschen á 0,5l

Bemerkung:
bei 53° C die Thermosicherung der Einkocher angesprungen, Maische in zweiten Pott umgeschüttet, Thermosicherung ausgebaut und alles wieder zurück. Dadurch Eiweißrast um gut 20 min. verlängert. Während der Maltoserast Kette in Rührwerk eingebaut und mit Tauchsiedereinsatz weiter aufgeheizt. Dadurch ziemlich angebrannt.

Verkostung:
Starker Geschmacksfehler (angebrannt). Ungeniesbar.

Bier in Gulli entsorgt.